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Tigerstern

Tigerstern ist ein großer dunkelbraun getigerter Kater mit langen Krallen, einem langen Schweif und blassen, bernsteinfarbenen Augen. Eines seiner Ohren hat einen tiefen “V” Ausschnitt und er hat einen vernarbten Nasenrücken. Sein Fell ist übersäht mit Kampfnarben

Vater – Kieferstern
Mutter – Leopardenfuß
Geschwister – Nightkit, Miskit
Gefährtinnen – Goldblüte (ehemals), Sasha (ehemals)
Söhne – Brombeerkralle, Habichtfrost, Tadpole
Töchter – Bernsteinpelz, Mottenflügel
Großmütter – Swifbreeze , Sweetbriar
Großvater – Adderfang
Mentor – Distelkralle
Schüler – Dunkelstreif, Rabenpfote, Graustreif und Feuerstern (kurzzeitig)

In die Wildnis
Früher war Tigerstern unter dem Namen Tigerkralle ein Krieger des DonnerClans. Nachdem er nach einer Schlacht mit dem FlussClan den zweiten Anführer seines eigenen Clans tötete, hofft er, selbst zweiter Anführer zu werden, indem er dem DonnerClan erzählt, Eichenherz habe Rotschweif umgebracht und er hätte Eichenherz aus Rache getötet. Dabei wurde Eichenherz von einem Steinschlag umgebracht. Rabenpfote hatte dieses Ereignis beobachtet und hätte damit seinen Plan vereiteln können. Deshalb versuchte Tigerkralle seinen Schüler aus dem Weg zu räumen.
Statt Tigerkralle wurde dann aber Löwenherz zum neuen zweiten Anführer auserwählt; Tigerkralle musste sich einen neuen Plan ausdenken. Als Löwenherz jedoch bei einem Angriff des SchattenClans stirbt, ernennt Blaustern Tigerkralle zum zweiten Anführer.
Nachdem Rabenpfote Graupfote und Feuerpfote alles erzählte, brachten diese Rabenpfote zu Mikusch, einem Einzelläufer, der nahe den Hochfelsen wohnt. Dem Clan erzählten die beiden Schüler, Rabenpfote sei tot.

Feuer und Eis
Schließlich stellte Tigerkralle seiner Anführerin Blaustern eine Falle am Donnerweg. Doch Blaustern war verhindert zu kommen, da sie krank war. Stattdessen tappte Rußpfote, Feuerherz´ Schülerin, in die Falle und wurde von einem Ungeheuer angefahren. Wegen Tigerkralle konnte sie ihre Ausbildung zur Kriegerin nicht abschließen.

Geheimnis des Waldes
Dann griff er mit einigen Streunerkatzen das Lager des DonnerClans an und ließ es so aussehen, als ob sie ihn verfolgt hätten und er selbst auf Seiten seines Clans kämpfen würde. Während der DonnerClan gegen die Streuner kämpfte, schlich sich Tigerkralle in Blausterns Höhle und war kurz davor, ihr ihr letztes Leben zu rauben. Zum Glück war Feuerherz in der Nähe und konnte ihn aufhalten. Tigerkralle wurde mit der Verbannung bestraft; keiner seiner Freunde ging mit ihm ins Exil.

Vor dem Sturm
Als Streuner griff er eine DonnerClan-Patrouille an. Dabei gelang es ihm Sturmwind zu töten. Als Dornenpfote und Mausefell völlig aufgelöst ins Lager eilten, kam Feuerherz ihnen zu Hilfe. Als Weißkehle bei Sturmwinds Leiche stand, dachte Feuerherz, Weißkehle hätte den treuen DonnerClan-Krieger getötet. Er jagte ihn über den Donnerweg, Weißkehle wurde angefahren und starb. Plötzlich tauchte Tigerkralle hinter ihm auf. Feuerherz fiel ihn an doch Tigerkralle war überlegen und seine Streuner tauchten auf. Gerade als es schlecht um Feuerherz stand, tauchten DonnerClan-Krieger auf und kurz danach auch FlussClan-Krieger. Zusammen konnten sie Tigerkralle in eine Ecke drängen, doch als die Streuner flohen, gelang es Tigerkralle, ebenfalls zu entkommen.

Gefährliche Spuren
Tigerkralle schloss sich dem SchattenClan an und wurde deren Anführer, nachdem der Anführer des SchattenClans Nachtstern und sein zweiter Anführer Hellpelz bei einer schrecklichen Krankheit starben.
Als erstes forderte er seine Jungen, Brombeerpfote und Bernsteinpfote, die er mit Goldblüte zeugte, bei seiner ersten großen Versammlung als Anführer, zurück. Blaustern vertagte ihre Endscheidung bis zum nächsten Vollmond. Tigerstern verlor seine Geduld und bestach seinen alten Kumpanen Dunkelstreif, sie zurückzuschmuggeln, was ihm nicht gelang.

Als er am Baumgeviert auf Grauteich stieß, hielt sie ihn, auf Grund ihres Alters, für Eichenherz und erzählte ihm von den Jungen aus dem DonnerClan. Als Tigerstern mehr wissen wollte, fiel sie einen Steinhang hinunter und starb.
Als Tigerstern merkte, dass sich Hunde im DonnerClan- Territorium aufhielten, nutzte er seine Chance. Geschickt lockte er sie mit Hilfe von Kaninchenkadavern zum Lager des DonnerClans. Nachdem Maispfote von den Hunden schwer verletzt worden war und auch Wieselpfote durch die Meute seinen Tod gefunden hatte, kam auch für Buntgesicht jede Hilfe zu spät. Tigerstern wollte, mit Hilfe ihrer Leiche, die Hunde auf den Geschmack von Katzenblut bringen. Er ahnte, was Feuerherz nun vorhatte und versteckte sich an der Schlucht. Seine Vermutung, Feuerherz würde versuchen den Leithund ins reißende Wasser unterhalb der Schlucht zu stoßen, stellte sich als richtig herraus. Blitzschnell ging er dazwischen, hielt Feuerherz fest und ließ den Leithund immer näher kommen. Plötzlich erschien Blaustern, warf sich auf den Rücken des Hundes und stürzte mit ihm ins Wasser. Feuerherz sprang ihr hinterher um sie zu retten. Tigerstern kletterte zum Ufer hinab und konnte sehen, wie Blaustern starb. Wenn Graustreif ihn nicht zurückgehalten hätte, hätte Tigerstern sie wohl alle umgebracht.

Stunde der Finsternis
Dann hatte Tigerstern die Idee, aus vier Clans einen einzigen zu machen, damit er den ganzen Wald regieren könnte. Er gründete den TigerClan. Als er dies bei einer Großen Versammlung vorschlug, lehnte jeder andere Clan ab, außer der FlussClan, der dieser Idee bereits zugestimmt hatte. Tigerstern vergrößerte sein Gebiet und hatte seinen Hauptsitz nun im FlussClan-Territorium auf einem riesigen Knochenberg. Die Katzen, dessen Eltern aus verschiedenen Clans stammten, nannte er seine Gefangene. So waren auch Nebelfuß, Steinfell, Sturmpfote und Federpfote dabei. Vor Feuersterns, Graustreifs und Rabenpfotes Augen ließ Tigerstern Steinfell von Dunkelstreif und Schwarzfuß töten, weil der sich geweigert hatte, die beiden Schüler umzubringen. Feuerstern und seinen Freunden gelang es, die beiden Schüler und Nebelfuß vor dem Zorn des TigerClans zu bewahren und rettete sie.
Tigersterns Geduld war am Ende. Er forderte die anderen Clans endgültig auf, sich dem TigerClan anzuschließen. Dazu traf er sich mit ihnen am Baumgeviert. Doch die Anführer der anderen Clans lehnten wieder ab. Aber Tigerstern hatte noch ein Ass im Ärmel. Plötzlich reihten sich weitere Katzen ein und ein kleiner, schwarzer Kater trat vor; Geißel, der Anführer des BlutClans. Tigerstern befahl den drei Clans, anzugreifen, aber niemand rührte sich. Geißel sprach, sein Clan und er würden selbst entscheiden, wann und wo es einen Kampf gebe. Tigerstern nannte ihn einen Verräter und stürzte sich plötzlich auf den kleinen Kater. Rein körperlich gesehen hätte Geißel keine Chance gehabt, wenn da nicht seine mörderisch mit Hundezähnen verstärkten Krallen gewesen wären. Mit einem Schlag riss Geißel dem großen Tigerkater den Bauch auf. Die Wunde war so schlimm, dass nicht einmal der SternenClan sie wieder heilen konnte. Tigerstern verlor alle seine neun Leben auf einmal.